Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für IT-Dienstleistungen und Hardware-Verkauf
Kunze Andreas
Eichbachgasse 77 / 5, 8041 Graz, Austria
(Stand: April 2026)
1. Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen
1.1 Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Lieferungen, IT-Dienstleistungen, Software-Anpassungen, Hosting- und Cloud-Services durch Kunze Andreas (im Folgenden „Auftragnehmer") an seine Kunden (im Folgenden „Auftraggeber").
1.2 Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer (B2B). Der Auftraggeber erklärt bei Vertragsabschluss ausdrücklich, Unternehmer im Sinne des UGB zu sein. Vertragsabschlüsse mit Verbrauchern im Sinne des KSchG sind ausgeschlossen.
1.3 Abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt schriftlich zu.
2. Angebot und Vertragsabschluss
2.1 Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
2.2 Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail ausreichend) oder durch die tatsächliche Leistungsaufnahme zustande.
2.3 Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen bedürfen der Schriftform.
3. Preise und Zahlungsbedingungen
3.1 Alle Preise verstehen sich in Euro exklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, Frachtkosten und sonstiger Gebühren.
3.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
3.3 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen (9,2 % über Basiszinssatz) sowie Mahnspesen von pauschal EUR 40,00 verrechnet.
3.4 Bei anhaltendem Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Dienstleistungen (z.B. Server- oder Cloud-Zugänge) nach Setzung einer 7-tägigen Nachfrist auszusetzen.
4. Eigentumsvorbehalt
4.1 Gelieferte Hardware und sonstige Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
4.2 Bei Zahlungsverzug kann der Auftragnehmer die Waren zurückfordern, ohne dass dies einem Rücktritt vom Vertrag gleichkommt.
5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
5.1 Der Auftraggeber stellt erforderliche Informationen, Zugangsdaten und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung.
5.2 Die regelmäßige Datensicherung obliegt dem Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich kostenpflichtig vereinbart.
5.3 Der Auftraggeber haftet für die Rechtmäßigkeit der verarbeiteten Daten und eingesetzten Software-Lizenzen.
6. Gewährleistung und Rügepflicht
6.1 Die Gewährleistungsfrist beträgt 6 Monate ab Übergabe. Für gebrauchte Waren wird die Gewährleistung ausgeschlossen.
6.2 Rügepflicht (§ 377 UGB): Mängel sind unverzüglich, spätestens binnen 7 Werktagen nach Übergabe schriftlich zu melden. Unterbleibt die Rüge, gilt die Leistung als genehmigt.
6.3 Bei gerechtfertigter Mängelrüge hat der Auftragnehmer das Wahlrecht zwischen Verbesserung oder Austausch.
7. Haftungsbeschränkung
7.1 Der Auftragnehmer haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
7.2 Haftung für leichte Fahrlässigkeit, mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
7.3 Haftung für Datenverlust ist bei fehlender Datensicherung durch den Auftraggeber ausgeschlossen.
8. Datenschutz und Geheimhaltung
8.1 Beide Vertragspartner verpflichten sich zur Geheimhaltung aller vertraulichen Informationen.
8.2 Bei Verarbeitung personenbezogener Daten wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
9. Gerichtsstand und anwendbares Recht
9.1 Erfüllungsort ist Graz.
9.2 Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
9.3 Ausschließlicher Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht in Graz.
9.4 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.